Vorhang zu


Die Lebensgeschichte eines Menschen. Wie könnte man sie besser erzählen als in einer Fernsehshow. "Gar nicht!" Deshalb hat der ORF auch diese neue Sendung "Menschenleben" sozusagen erfunden. Mehr oder weniger qualitätvoll produziert, ist das wichtigste der ganzen Show der Gast dessen Leben zur Unterhaltung gemacht wird. Und was wäre wohl unterhaltsamer als ein Schauspielerleben, gerade wenn es genauso "beschi..." ist wie der Moderator, der versucht alles aus dem Gast herauszulocken. 45 Jahre Leben werden da in einer Stunde überflogen. Von der ersten Liebe, bis zur Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule bei der selbst der imaginäre Freund nicht mehr helfen konnte. Vom Glück eine Frau zu finden die die gleichen Interessen hat bis zum Untergang einer Schauspielgruppe, weil die Kollegen nur Interesse an der Frau hatten. Und von einer Beziehung die bricht bis zu... , aber alles muß nicht verraten werden.



Kropsch beweist durch permanenten Rollenwechsel Wandlungsfähigkeit: Vom arroganten TV-Moderator über den deutschen Schauspieler bis zur lieblich-dümmlichen Psychologiestudentin kann der Newcomer überzeugen.
(Kronen Zeitung)

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